Seit einigen Tagen kommt es wieder jeden Morgen vorbei, das rötliche Zotteltier mit den spitzen Ohren.Meine Dosenöffner nennen ihn Fuchs.
Es ist erheblich kleiner und röter als das Zotteltier, das einmal im Monat in dem Teil meines Reviers auftaucht, das meine Dosenöffner das Grundstück der Nachbarn nennen.
Wenn also morgens der Fuchs kommt, dann mache ich es wie bei der kleinen schwarzen Katze, die manchmal von der anderen Seite der lärmenden Schneise in mein Revier herüber kommt.Ich hocke mich hin und schaue mal grimmig und mal desinteressiert. Während die kleine schwarze Katze dann entweder im Abstand von zehn Metern meinem Vorbild folgt oder das Weite sucht, wenn ich etwas grimmiger schaue, kommt der Fuchs manchmal interessiert schnüffelnd auf mich zu. Was der nun eigentlich von mir will, ist nicht ganz klar.Letztens hat einer meiner Dosenöffner uns so gesehen, sich fürchterlich aufgeregt und viel Lärm gemacht.
Der Fuchs ist daraufhin gemächlich in die Richtung des Teils meines Reviers gelaufen, das meine Dosenöffner auch Nachbargrundstück nennen. Dort gab es früher ein kleines und ein großes Zotteltier. Die waren ganz nett und haben nur müde geschaut, wenn ich an ihren Futternapf gegangen bin.
Zurück zum lärmenden Dosenöffner. Da der Fuchs nun weg war, habe ich erst ganz erschrocken getan und bin dann zum Dosenöffner gelaufen, um ihn das machen zu lassen, was er besser kann als grimmig schauen und Eindringlinge verjagen: Dosen öffnen.
Inzwischen können wir davon ausgehen, daß es sich um Frau Füchsin handelt, die uns mit ihrem herumtollenden Nachwuchs besucht. Der kleine Teich an der Kräuterspirale wurde erstmal zum Saufen genutzt.
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