19 Juni 2009
Viva la France
Eine Staatsverfassung, die seit 1789 die Gleichheit, die Meinungs-, Glaubens- und Gedankenfreiheit festlegt, ist für unsere Staatsratsvorsitzende natürlich Teufelszeug.
Auf einem Treffen des “Kardinal-Höffner-Kreises der CDU/CSU-Fraktion” stellte IM daher mit Befriedigung fest, “dass es in Deutschland - im Unterschied zum laizistischen Frankreich - einen intensiven Dialog zwischen Staat und Kirche gebe. Der Einfluss des christlichen Glaubens manifestiere sich dabei nicht nur in Artikel 1 Grundgesetz ‘Die Würde des Menschen ist unantastbar’, sondern auch in der Sozialen Marktwirtschaft, die auf dem christlichen Menschenbild fuße. Ausdrücklich lobte Merkel die Gründer der CDU, die nicht die Unterschiede zwischen Katholiken und Protestanten betont, sondern das gemeinsame christliche Menschenbild herausgestellt hätten. In diesem Zusammenhang erinnerte die Bundeskanzlerin daran, dass in der früheren DDR das Christentum nicht so präsent gewesen sei wie im Westen. Gleichwohl habe sie sich als Schülerin dafür entschieden, die Christenlehre zu besuchen. Aus dieser Erfahrung heraus sei der Glaube für sie etwas sehr Persönliches. Deshalb reagiere sie auch “allergisch” auf Versuche, von der Kanzel aus politische Reden zu halten.” (Quelle)
Gott erschuf die Erde, den Menschen und die soziale Marktwirtschaft. Das Verhältnis der Deutschen zu Gott ist tatsächlich ein besonders inniges. “Gott mit uns” trugen die Wehrmachtssoldaten auf ihren Gürtelschnallen während sie die Welt in Schutt und Asche legten und die Freiheit wird auch am Hindukusch nicht ohne Militärseelsorger verteidigt.

