Bei Bundeswahlleiter Roderich Egeler und Politikern wächst die Sorge über eine unzulässige Beeinflussung der Bundestagswahl durch Kurznachrichten im Online-Dienst Twitter.
Im Gespräch mit dem “Spiegel” äußerten sie die Befürchtung, dass so Ergebnisse der Wählerbefragungen am 27. September noch vor Schließung der Wahllokale bekannt werden könnten. “Es wäre der GAU, wenn die Wählerbefragungen vor Schließung der Wahllokale öffentlich bekannt würden”, sagte Bundeswahlleiter Roderich Egeler dem “Spiegel”. Der SPD-Politiker Dieter Wiefelspütz äußerte die Sorge, es könnten sich Netzwerke bilden, um mit den Ergebnissen der Befragungen noch in letzter Minute Wähler zu mobilisieren. Wiefelspütz forderte, “über ein Verbot der Wählerbefragungen nachzudenken”.
(Berliner Morgenpost)

Der Iran zeigt, dass es auch noch schlimmer kommen kann: Bürger/innen zeigen sich mit dem Wahlergebnis nicht einverstanden und bewerfen Staatsdiener, die sich schützend vor den Reichstag stellen, mit Steinen. Bundeswahlleiter Roderich Egeler trifft bei der Bekanntgabe des amtlichen Endergebnis der Schuh eines empörten Journalisten der Zeitung Goosch. Um Schaden vom Ansehen der Bundesrepublik Deutschland abzuwenden, wird twittern verboten, alle Handys der Opposition werden eingezogen und das Internet zensiert. Der Wächterrat, besetzt mit Wolfgang Thierse, Alice Schwarzer, Karl Kardinal Lehmann, Bischof Wolfgang Huber und Charlotte Knobloch, zählt zehn Prozent der Stimmzettel nochmals per Hand aus und stellt fest: IM bleibt Kanzlerin.

Quelle Wahlergebnis: Sonntagsfrage

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