Dies könnte durchaus eine positive Nachricht sein, wenn darunter zu verstehen wäre, dass die CDU die Bürger/innen nun mit ihrer Propaganda verschont. Die Meldung bezieht sich allerdings nur auf die Plakate mit dem dunkelhäutigen Integrationsbeauftragten Zeca Schall in Thüringen, der zur Zielscheibe der rassistischen Hetze der NPD wurde.

Der Pressesprecher der Thüringer CDU, Heiko Senebald, sagte dazu. “Die Plakate werden überklebt, das ist richtig. Aber das hat nichts mit der NPD zu tun.” Vielmehr sei das Teil der Wahlkampfstrategie der CDU… (Der Tagesspiegel)

Das muss sich ja nicht widersprechen. Die Angst der CDU vor dem Verlust ihrer rechtsradikalen Wählerschaft könnte hier durchaus den Ausschlag gegeben haben. Ein deutliches Zeichen gegen Rassismus wäre ein verstärktes Kleben der Plakate mit dem Kandidaten Zeca Schall gewesen.

Über dieses Verhalten einer Partei, deren Politiker/innen immer wieder fremdenfeindliche Ressentiments bedienen und in Regierungsverantwortung Ausländer kriminalisieren, kann man sich allerdings nicht wirklich wundern.

Der Faschismus kommt aus der Mitte…

Foto-Quelle: Spiegel-Online

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