Dies weiß jeder, der schon mal ihre Miniatuarausgaben für den Schreibtisch gesehen hat, denn die werden mit Sonnen- bzw. Schreibtischlampenenergie angetrieben.
Sandkuchen mit Birnensaft
19.09.2009 | von Klaus Pollmann | Vermischtes
Gedanken zum Stromausfall in Altes Lager
So ganz freiwillig war diese gelebte Erinnerung an Kindertage nicht. Aber was will man machen, wenn für den Kaffee zwar ausnahmsweise das Wasser fließt, aber die Kaffeemaschine keinen Strom hat.
Nun gut, ich hätte das gute Feuerholz in die Kochmaschine werfen und die italienische Maschine nehmen können. Das schien mir bei 21 Grad Außentemperatur verwerflich gegenüber der Umwelt und die Suppe zum Mittag war ja heiß, da ich entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten diese schon um Halbzwölf auf den Herd gestellt hatte.
Was einem bei Sandkuchen mit Birnensaft für kindliche Gedanken kommen!
Da ist man nun umzingelt von Windkrafträdern und hat ständig anhaltend keinen Strom. Mein Verdacht, die Dinger würden keinen Strom produzieren, sondern welchen brauchen, um sich zu drehen, scheint nicht so abwegig. Miniaturausgaben lassen sich ja auch im Ökoladen kaufen: Windräder, die mit Sonnenenergie angetrieben werden. -Genial!
Die wahren Gründe für die Kindergenüsse und die einsetzende fernsehfreie Dunkelheit erfährt man natürlich nicht. In Zeiten des digitalen Kommunizierens fährt ja keiner mit einem Lautsprecherwagen durch Altes Lager, um den Einwohnern zu erklären, warum ihre Kaffeemaschine nicht funktioniert.
Leider hilft mir aber auch das akkubetriebene Netbook nicht weiter. Es gibt einfach keine Information im elektronischen Postfach. Naja, ich habe mir ein Stück vom Sandkuchen aufbewahrt und hoffe, morgen gibt es Strom für die Maschine. Wenn es dann mal wieder kein Wasser gibt, habe ich bestimmt wieder Gelegenheit zum Nachdenken. -Ist ja auch was schönes und selten zugleich. Was mir gleich noch bei warmen Bier einfällt, behalte ich höflich für mich.
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