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Ein Blog aus Altes Lager im Fläming



Afghanistan: Verständnisfragen

Helmut Schmid, Gregor Gysi und immer mehr Menschen wollen wissen, dass der Krieg in Afghanistan nicht zu gewinnen ist.

So heißt es im Leitantrag an den Landesparteitag der Linken in Brandenburg am kommenden Wochenende:

“Die Mehrheit der Bevölkerung und die beiden christlichen Kirchen lehnen es ab, Deutschland am Hindukusch zu verteidigen. Immer mehr Menschen wissen, der Krieg in Afghanistan ist nicht zu gewinnen. Sie wollen wie wir, das Krieg kein Mittel der Politik und dass das Völkerrecht die Grundlage der Außenpolitik ist.”

Welche Haltung wird mit dieser Formulierung ausgedrückt? Wäre man nicht gegen den Krieg in Afghanistan, wenn dieser zu gewinnen wäre? Bliebe man auch dann gegen Krieg als Mittel der Politik, wenn der Krieg gewonnen werden könnte? Unterstützt man die politischen Ziele der NATO und der BRD bezüglich Afghanistan und ist nur gegen deren Durchsetzung mit militärischen Mitteln? Könnte oder müsste man Deutschland am Hindukusch verteidigen, wenn die beiden (gibt es wirklich nur zwei derartige Sekten?) christlichen Kirchen dies nicht ablehnen würden? Sind die formulierten Ziele (Bekämpfung des Terrorismus, Befreiung der Bevölkerung Afghanistans von einer Diktatur, Durchsetzung der Frauenrechte usw.) doch nicht nur Propaganda?

Mehr Infos und Dokumente zum Landesparteitag in Brandenburg hier: DIE LINKE. Landesverband Brandenburg

Autor: Klaus

Kategorie: Politik

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