26 März 2010
לישראל
Die Diskussion über Israel und die Politik der Israelischen Regierung wird meist über mehr oder weniger umstrittene, berufene oder selbst ernannte Fachleute aus Deutschland oder den USA geführt. Warum diskutiert die Linke in Deutschland nicht mit Bürgerinnen und Bürgern Israels? Warum werden statt Finkelstein und Dierkes nicht Vertreter/innen der Israelischen Friedensbewegung oder der Linken in Israel eingeladen?
Ein Gespräch mit Angehörigen der Israelischen Friedensbewegung, Kriegsdienstverweigerern oder der Neuen Linken fände ich deutlich spannender, als die Diskussion über das nicht ernsthaft in Frage zu stellende Existenzrecht.
Zum Beispiel könnte man über dieses Programm sprechen:
Hadash Israel Program
- 1. 1. שלום ישראלי-פלסטיני Shalom Israel - Palästina
- 2. 2. הגנה על זכויות העובדים Der Schutz der Rechte der Arbeitnehmer
- 3. 3. פיתוח הבריאות, החינוך, הרווחה והתרבות Entwicklung von Gesundheit, Bildung, Wohlfahrt und Kultur
- 4. 4. הגנה על החירויות הדמוקרטיות Schutz der demokratischen Freiheiten
- 5. 5. שוויון לאוכלוסייה הערבית בישראל Die Gleichstellung der arabischen Bevölkerung in Israel
- 6. 6. ביטול האפליה העדתית Abbrechen ethnische Diskriminierung
- 7. 7. שוויון בין המינים Die Gleichstellung der Geschlechter
- 8. 8. הגנת הסביבה וצדק חברתי Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit
- 9. 9. חיסול נשק להשמדה המונית Die Beseitigung von Massenvernichtungswaffen
Foto: חד”ש

