Die SPD warnt deutlich vor facebook-Revolutionen und twitter-Revolten. Was in Ägypten, Tunesien, Libyen und anderen hochtechnisierten Ländern möglich ist, wird in Brandenburg ohne schnelle Internetverbindungen nicht realisierbar sein. Das habe ich jetzt natürlich frei erfunden. Vielmehr stellt die SPD in einem Kommentar über Soziale Netzwerke und politische Unruhen fest, dass die Länder Nordafrikas zwar bewegte Zeiten erleben, aber keine Internet-Revolutionen. Diese Feststellung ist absolut wichtig, denn in vielen Fällen beruhen derartige Bezeichnungen und leider auch die dahinterstehenden Betrachtungen der Vorgänge in den jeweiligen Ländern auf falschen oder zu kurz gegriffenen Analysen. Dies sei allen Oppositionellen ins facebook getwittert. Wer nämlich meint, man müsse nur twittern, was die Spatzen vom Dach pfeifen, um einen gesellschaftlichen Wandel herbeizuführen, der irrt. Wer glaubt, er könne mit einer facebook-Gruppe gegen die Irre aus dem Bundeskanzleramt die Grundfesten unserer Gesellschaft erschüttern, der hat sich vertippt. Vertraut hier bitte ausnahmsweise und zugleich felsenfest der Analyse einer Partei mit über 150 Jahren revolutionärer Erfahrung: So geht es nicht!
Foto: Waldek Pieczkowski / photocase.com
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