Einer der ersten Menschenrechtler, sagte Hubertus Knabe in der Fernsehsendung "Mielkes Menschenjäger" (http://bit.ly/wG6PNd) über Walter Linse. Der Förderverein der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen lobte einen mit 5000 Euro dotierten „Walter-Linse-Preis“ zur Ehrung von Personen, die sich „in herausgehobener Weise um die Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur verdient gemacht haben“ aus. Linse trat 1938 als Referent in die Industrie- und Handelskammer in Chemnitz ein, übernahm dort im September 1938 die „Bearbeitung von Entjudungsvorgängen“ und war bis 1940/41 ausschließlich mit der „Arisierung“ der sich im Eigentum von Juden befindenden Gewerbebetriebe im Bezirk Chemnitz betraut. Ausweislich einer im Bundesarchiv aufgefundenen Mitgliedskarte trat Linse am 1. Oktober 1940 mit der Mitgliedsnummer 8.336.675 in die NSDAP ein. Trotzdem flimmert immer wieder diese Dokumentation im Fernsehen, in der kein Wort über Linse als „NS-Täter“ vorkommt . Ausführliche Dokumentation zum Nachlesen auf wikipedia:
[Bearbeiten] Leben. Linse war der Sohn eines Postsekretärs in Chemnitz und besuchte dort zunächst die Realschule und dann die Oberrealschule. Nach dem Abitur (1924) studierte er Rechtswissenschaften i…
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