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Ein Blog aus Altes Lager im Fläming



Moschee statt Schloss

Moschee statt SchlossIn die schon für beendet erklärte Diskussion um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses kommt neue Bewegung. Wirtschaftssenator Wolf (DIE LINKE) bestätigte Meldungen, nach denen ein ungenannter Investor den klammen Landeshaushalt maßgeblich entlasten und einen völlig freifinanzierten Bau auf den Berliner Schlossplatz stellen möchte.

Bundesbauminister Ramsauer (CSU) attestierte, dass der Investor mit den vorgelegten Plänen den Kriterien der deutschen Leitkultur gerecht wird. Der außerhalb des Wettbewerbs erstellte Beitrag stammt von dem Architekten und Schwager Hitlers, Martin Hammitzsch, der bereits in Dresden mit der Yenidze ein weltberühmtes Bauwerk schuf.

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Liebe Helga Hahnemann

Du warst zwar immer eine rechte Ulknudel, aber soviel Blödsinn hättest Du bestimmt nicht ertragen.

>>Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte bei ihrem ersten Gala-Auftritt nach der Bundestagswahl die politischen Leistungen der Preisträger Hans-Dietrich Genscher und Vaclav Havel in der Wendezeit: „Großartig sind Politiker, die auf der einen Seite ihre Pflicht erfüllen und auf der anderen Seite ein Herz für die Menschen behalten. Das haben Sie immer getan. Das werden die Deutschen aus Ost und West Ihnen nie vergessen.“<<

Dein Name trägt diese Gehirnwäsche in die Wohnzimmerstuben der Ossis, aber dafür kann Dich keiner verantwortlich machen. “Hundert mal hab ick Berlin verflucht, Hundert mal weit weg mein Glück jesucht…” Nun bist Du weit weg und musst Dir den Wahnsinn nicht mehr ansehen.

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Wächterrat versteht keinen Spaß

Man kann auch bei der Bundestagswahl am 27. September ziemlich viel falsch und die dümmsten zu den stärksten Parteien machen. Alles, was über die Fünf-Prozent-Hürde hüpft, darf im Bundestag das Volk vertreten.

Alles? Nein, nicht alle, die es gerne versuchen würden, dürfen es auch. Der Bundeswahlausschuss hat am 17.Juli festgelegt, welche Parteien an der parlamentarischen Demokratie teilnehmen könnten, wenn sie ausreichend Wählerinnen und Wähler finden.

Die bekannten Kriegsparteien CDU, SPD und Grüne und FDP dürfen schon deshalb teilnehmen, weil sie bereits im Parlament vertreten sind und zwischenzeitlich nicht aufgrund des Bruchs mit dem Grundgesetz verboten wurden. DIE LINKE musste sich aufgrund ihrer bisherigen Stärke auch keiner Prüfung unterziehen.

Die Prüfungsergebnisse für die anderen Parteien zeigen ein recht erstaunliches Verhältnis des Bundeswahlausschuss zu Demokratie und Verfassung. Religiöse Fundamentalisten, homophobe Irre und bekennende Antisemiten dürfen auf den Wahlschein, da sie die Ernsthaftigkeit ihrer Vorhaben nachweisen konnten. Wer „für ein Deutschland nach Gottes geboten“ eintritt und die „Judentaufe“ propagiert, der hat ein ernstes Anliegen und darf als „Christliche Mitte“ (CM)  um ein Plätzchen im Parlament kämpfen. Wer hingegen mit „Arbeit ist Scheiße“-T-Shirts herumläuft („Anarchistische Pogopartei“, APPD) oder als ehemaliger Chefredakteur eines Satiremagazins seinen Haufen schlicht „Die Partei“ nennt, der ist nicht glaubwürdig und darf nicht mitspielen.

Aber bitte nicht aufregen, das Kreuz an der richtigen stelle machen und hoffen, dass der der Wächterrat das Ergebnis nicht auch schon beschlossen hat. (Siehe dazu hier.)

Informationsquelle: Neues Deutschland

Karikatur: Klaus Stuttmann

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Gewaltvideos

Täglich berichten die Medien über Gewalt gegen Busfahrer in Berlin und deren Arbeitgeber fällt nichts besseres ein als ein paar Videokameras zu installieren.

Alle Kunden als potenzielle Straftäter anzusehen ist bei der BVG ja gängige Praxis. Was ist aber mit der Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern? Was nützt dem vermöbelten Busfahrer die Aufzeichnung des Tathergangs?

Es gab einmal Zeiten, da saßen Busfahrer in abgeschlossenen Kabinen und taten das, wofür sie bezahlt werden: Den Bus zu lenken. Dabei wurden sie von einem Kollegen begleitet, der Auskünfte gab, Fahrscheine verkaufte und -ja, auch das- diese kontrollierte.

So viel Personaleinsatz würde natürlich die Verluste der BVG steigern und deshalb setzt man seine immer schlechter bezahlten Angestellten lieber dem alltäglichen Wahnsinn aus.

Riecht es nicht in den Bussen neuerdings zwischen dem ganzen Dreck immer so angenehm nach Zitrone? Das ist die neue Sauberkeits- und Ordnungsinitiative der BVG.

Auch diese Karikatur stammt von www.stuttmann-karikaturen.de.

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Mit dem Klemmeisen wird der Klemmkuchen hergestellt. Die Mehlspeise brachten die Flamen nach Ostdeutschland, die im 12./13. Jahrhundert nach der Gründung der Mark Brandenburg durch Albrecht den Bären im Jahr 1157 in hoher Zahl den Höhenrücken östlich der Elbe besiedelten. [Wikipedia]

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