Am Bahnhof Königsbronn erinnert seit gestern ein Denkmal an den Hitler-Attentäter und Widerstandskämpfer Georg Elser.
Auf einer Veranstaltung anlässlich der Enthüllung des Denkmals wies Manfred Maier vom Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim auf die herausragende Stellung Georg Elsers hin, der eben nicht mit den Gefolgsleuten Hitlers zu vergleichen ist, die erst zaghaften “Widerstand” gegen Hitler aufbrachten, als die drohende Niederlage in dem von ihnen geführten Krieg und der von ihnen gestützten Diktatur immer offensichtlicher wurde.
Georg Elser hingegen handelte aus tiefer Überzeugung und mit der Hoffnung, schlimmeres Blutvergießen und Elend zu verhindern.
Nach zwanzig Jahren Kampf und Engagement erinnert nun das von dem Künstler Friedrich Frankowitsch geschaffene Denkmal an dem Bahnhof an Georg Elser, von dem dieser zur Durchführung des Attentats in München seine Geburtsstadt Königsbronn verließ.
Ja, was ist das eigentlich? Nö, Bebop isses nicht. Bebop ist eine Sparte des Jazz, die ich mit 20 gern in der gleichnamigen Kneipe in der Wilibald-Alexis-Straße in Kreuzberg bei einem BAFöG- und Papa-finanzierten Bierchen genossen habe.
Beatbox ist der Armut von Jugendlichen zu verdanken, die sich für die Erzeugung von Musik keine Instrumente leisten konnten. Viele aus der Armut heraus entstehende Kulturgüter und Genüsse werden bekanntlich dann auch von Mittel- und Oberschichten übernommen, wenn eine profitträchtige Vermarktung gewährleistet ist. Als heimleuchtendes Beispiel sei nur der Grappa genannt, Für dieses Abfallerzeugnis kann man ja heute auch ein Vermögen ausgeben.
Auch heute gibt es noch Jugendliche, die sich kein Tonstudio und keine Instrument leisten können. Dafür gibt es dann ein Badezimmer und Beatbox.
Natürlich sind wir alle fähig, in unserem Badezimmer künstlerische Einlagen zu vollbringen, unter der Dusche zu trällern oder eitel vor dem Spiegel zu stehen, aber was der junge Mann* hier bietet, ist auch einen kleinen Applaus wert.
Ab Sonntag, 11. April, ist Georg Elser wieder zu Hause in Königsbronn: Friedrich Frankowitsch in seiner Werkstatt in Brenz an der Brenz bei der Arbeit am Denkmal für den Hitler-Attentäter. (Foto: Hanni Maier, Quelle: Georg-Elser-Arbeitskreis, Link im Text)
11.4.2010 Königsbronn. Um 11:00 Uhr wird die Georg-Elser-Statue von Friedrich Frankowitsch beim Bahnhof in Königsbronn eingeweiht. Die Statue steht südlich außerhalb der Gleisanlage zwischen Bahnhof und Klosterhof und ist über die Paul-Reusch-Straße zugänglich.
(Persönliche Anmerkung: Jens und Klaus fahren zur Einweihung)
Vom 13. bis 15. August 2010 geht in “Zappatown” Bad Doberan die nunmehr schon 21. Zappanale mit zahlreichen Stars über die Bühne. Neben vielen jungen Bands werden auch Weggefährten und ehemaliger Musiker von Frank Zappa auf der Pferde-Rennbahn zu sehen sein.
Mit dem Klemmeisen wird der Klemmkuchen hergestellt. Die Mehlspeise brachten die Flamen nach Ostdeutschland, die im 12./13. Jahrhundert nach der Gründung der Mark Brandenburg durch Albrecht den Bären im Jahr 1157 in hoher Zahl den Höhenrücken östlich der Elbe besiedelten. [Wikipedia]