In den USA verweigern seit Jahren Kriegsveteranen wie Matthis Chiroux (Foto) den erneuten Einsatz für das Vaterland und schließen sich zu Friedensgruppen zusammen. In Israel gehen junge Menschen ins Gefängnis, weil sie nicht gegen die Palästinenser kämpfen wollen. Gemeinsame Initiativen von Palästinensern und Israelis rufen zur Niederlegung der Waffen auf.
In Deutschland fallen Soldaten eher durch eine widerwärtige Verhöhnung der Kriegsopfer auf, wenn sie zum Beispiel T-Shirts mit einem explodierenden Tanklastzug und der Aufschrift “Du sollst nicht stehlen” tragen.
Der Zulauf bei Beratungsstellen der Gruppen von Kriegsgegnern ist so stark zurück gegangen, dass viele Ihre Beratungstätigkeit eingestellt haben.
Woran liegt es, dass sich in der Bundeswehr keine Stimmen gegen Kriegseinsätze erheben? Ist die Personalauswahl so gut, führt die betonte Freiwilligkeit bei Auslandseinsätzen zur Gelassenheit in der Truppe oder wirkt die staatliche Propaganda von den humanitären Einsätzen?
Bildquelle: Matthis Chiroux
Link-Tipps:
IRAQ VETERANS AGAINST THE WAR

The Israeli refuser movement

Wehrpflicht-Infos der Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung
Was denkt die Truppe? Schaut auf die T-Shirts…(Focus)
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Jeden Tag einige Fälle mehr und maßloses Entsetzen. Als wären die Strukturen der Katholischen Kirche, in denen nahezu jede Form von Missbrauch gedeiht, eine Überraschung. Auf die Idee, diese Sekte zu verbieten oder zumindest nicht mehr staatlich zu unterstützen, kommt wieder keiner der öffentlich rechtlichen Heulsusen.
Wie schrieb Gremliza 2002 in konkret zu ähnlichen Fällen in den USA: “In Billy Wilders “Some like it hot” versammelt sich die Bande von Gamaschen-Charly zu einem Bankett als “Freunde der italienischen Oper”. Die amerikanischen Freunde des Kinderfickens haben Wilders Spieß herumgedreht. Sie nennen ihre Bande “Katholische Kirche”.”
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Es ist möglich, eine offene Debatte über die Politik im Nahen Osten zu führen. Das sollte aber nicht bedeuten, dass die Grundannahmen von Internationalismus und der Ablehnung von Kolonialismus und Unterdrückung aufgegeben werden. Man kann durchaus auch mit Leuten diskutieren, die diese Grundannahmen nicht teilen, aber man muss wissen, dass sie nicht zu trennen sind von einer linken Identität. Und wer sie fallen lässt, kann von sich nicht beanspruchen, ein Teil der Linken zu sein.
NEUES DEUTSCHLAND: Yossi Wolfson aus West-Jerusalem schreibt einen offenen Brief an die deutsche Linke
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Wer aufgrund politischer Gegnerschaft seine Schadenfreude ausleben möchte oder seine Verzweiflung über die gern in den Medien aufgebauschte Selbstzerfleischung der LINKEN verstärken möchte, der sollte nicht eine ihrer Mitgliederversammlungen besuchen, sondern sich auf Linksaktiv.de einen Account besorgen.
Was als Plattform zur Aktivierung von Mitgliedern und Sympathisanten in den Wahlkämpfen begann, ist inzwischen zur Schaubühne selbst ernannter Vertreter der verschiedenen Strömungen in der Partei und um die Partei herum verkommen.
Halbherzige Versuche der Redaktion, die Verbreitung von intoleranten und diskriminierenden Beiträgen einzuschränken, werden natürlich prompt mit einem empörten Aufschrei beantwortet: “Zensur!”
Es gibt ausreichend Internet-Seiten und Plattformen, auf denen weitgehend frei von einer Analyse auf die tatsächliche oder unterstellte Politik und Entwicklung der LINKEN eingeschlagen wird. An Sprache und Inhalt sind deren Urheber meist schnell als die bekannten Sekten-Vertreter zu identifizieren, deren Anliegen seit vierzig Jahren die Spaltung jeder linken Bewegung ist. Linksaktiv.de braucht ein neues Konzept mit klaren Regeln oder es gehört eingestampft.
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