Klemmeisen

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Ein Blog aus Altes Lager im Fläming



Ostwestfalen

DIE LINKE in Brandenburg pflegt schon länger Kontakte zum Landesverband Nordrheinwestfalen und möchte diese noch intensivieren. Ganz mutige Genossen sind sogar schon dort gewesen, um den Wahlkampf zu unterstützen. Diese Helden der Arbeit wagten sich nicht nur in ein Bundesland, dass schon am Namen als Westen zu identifizieren ist, sondern suchten sich dort auch noch mit dem Kreis Kleve den westlichsten Teil des Westens aus.(1)

Nun mag die Reisefreiheit ja ganz grundsätzlich schön sein, aber man kann es mit den Westkontakten auch übertreiben. Wer da so an der Grenze zu den Niederlanden westsozialisiert wird, der will natürlich auch gleich die Legalisierung von Drogen in jedes Parteiprogramm schreiben. Das muss man sich mal vorstellen! Während sich hier in Brandenburg die Jugendlichen nach dem Komasaufen einen Baum auf der Deutschen Aleenstraße suchen, gehen die in NRW in meine Partei und stellen Forderungen.

“Komm Du mir nach Hause!” So lautete früher eine gängige Drohung Erziehungsberechtigter. “Come together” lautet die der Parteibildungsbeauftragten an die junge Partei. (2)

Zwanzig Jahre nach der Kehre in den Westen fahren? Langweilig. Wir haben hier in Brandenburg eine singende Fraktionsvorsitzende und Braunkohletagebau. Was haben die in NRW? Hannelore Kraft und Braunkohletagebau. Wo soll ich da etwas Verbindendes finden?

Sollte ich doch mal meine ganze Parteidisziplin zusammennehmen, dann fahre ich nach Paderborn. Das ist übersichtlich und liegt in Ostwestfalen. Da ist doch schon im Namen alles zusammengewachsen und ich habe wenigstens etwas Osten im Westen. (3)

(1) Siehe Bericht in der Juni-Ausgabe der Kreiszeitung von Teltow-Fläming auf Seite 9: LinksBlick

(2) Zehn Vorschläge zur Ost-West-Integration von Halina Wawzyniak und Ulrich Maurer: Come together

(3) DIE LINKE. Kreisverband Paderborn

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Dieser Sommer und die anderen

Die Fraktion der LINKEN im Brandenburger Landtag informiert regelmäßig mit der Publikation LINKSDRUCK über ihre Politik im Land.

Die gewichtigen Worte aus dem Layout herauszufinden ist etwas anstrengend, aber es kann sich lohnen. Allerdings sind nicht alle Artikel so aufschlussreich wie dieser eines Eichhörnchens, dass die Lage, die Zukunft und den Weg dorthin beschreibt:

“… große Sprünge braucht ihr nicht zu machen in der Region (…) Besser, ihr bleibt ganz gelassen und wandert mit ruhigen Schritten ein paar der (…) Wanderwege ab. Wälder und Heide, die Landschaft des Unterspreewaldes, ein Naturpark und Lebensspuren des märkischen Schriftstellers Theodor Fontane reihen sich hier aneinander. Ein guter Ausgangspunkt für diesen Ausflugstipp ist zum Beispiel die Stadt Königs Wusterhausen. Dort kann man sich auch über die Geschichte des Rundfunks kundig machen. Mir reichen Nüsse als Mahlzeit, aber wer schöner essen möchte, findet auch gemütliche Gaststätten.”

So möchte man doch gern “mit Rot-Rot gerecht durch die Krise” kommen.

Das aktuelle Heft gibt es hier: LINKSDRUCK

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Schmale Verfassung

Allen, die einmal die Demokratie stärken und den Weg zum Verfassungsgericht in Brandenburg gehen wollen, sei gesagt, dass dieser Weg ein schmaler und eingeschränkter ist. Ich hatte die Möglichkeit, dies heute in Potsdam festzustellen.

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Käse und Pizza im Postfach

oder was erwachsene Menschen so treiben, wenn Sie Demokratie spielen:

“Allen voran die CDU. Diese gab im Bundesland jahrelang ein erbarmungswürdiges Bild ab, zerfressen von Ränkespielen, von unwürdigen Kabalen, von Neid und Missgunst. Auf niedrigstem Niveau bekämpften sich die Kontrahenten, steckten sich Käse und Pizza in die Postfächer des Landtags. Immer wieder hat der langjährige CDU-Landeschef Jörg Schönbohm mit unbedachten Äußerungen die Brandenburger provoziert und damit sein Unvermögen gezeigt, sich in sie hineinzudenken.”

Der vollständige Beitrag steht hier: NEUES DEUTSCHLAND

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Mit dem Klemmeisen wird der Klemmkuchen hergestellt. Die Mehlspeise brachten die Flamen nach Ostdeutschland, die im 12./13. Jahrhundert nach der Gründung der Mark Brandenburg durch Albrecht den Bären im Jahr 1157 in hoher Zahl den Höhenrücken östlich der Elbe besiedelten. [Wikipedia]

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