22 März 2009 0
Gewaltvideos
Täglich berichten die Medien über Gewalt gegen Busfahrer in Berlin und deren Arbeitgeber fällt nichts besseres ein als ein paar Videokameras zu installieren.
Alle Kunden als potenzielle Straftäter anzusehen ist bei der BVG ja gängige Praxis. Was ist aber mit der Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeitern? Was nützt dem vermöbelten Busfahrer die Aufzeichnung des Tathergangs?
Es gab einmal Zeiten, da saßen Busfahrer in abgeschlossenen Kabinen und taten das, wofür sie bezahlt werden: Den Bus zu lenken. Dabei wurden sie von einem Kollegen begleitet, der Auskünfte gab, Fahrscheine verkaufte und -ja, auch das- diese kontrollierte.
So viel Personaleinsatz würde natürlich die Verluste der BVG steigern und deshalb setzt man seine immer schlechter bezahlten Angestellten lieber dem alltäglichen Wahnsinn aus.
Riecht es nicht in den Bussen neuerdings zwischen dem ganzen Dreck immer so angenehm nach Zitrone? Das ist die neue Sauberkeits- und Ordnungsinitiative der BVG.
Auch diese Karikatur stammt von www.stuttmann-karikaturen.de.



