Brandenburgs Ex-Innenminister Jörg Schönbohm schwadroniert in der BILD-Zeitung über die “kleine DDR” Brandenburg: “Es gibt eine verbreitete Stillosigkeit – im Umgang wie bei der Kleidung. Eine Folge der Entbürgerlichung der DDR.”
Es ist schon bitter: “Zwei frühere Stasi-IM haben den Koalitionsvertrag unterschrieben.”
Und das sieht man dann auch an der Kleidung!Bitte vergleichen Sie selbst. Oben im Bild der Bürger Schönbohm in Uniform und unten die Stillosigkeit der entbürgerlichten Roten.
Wieder alles in Lot und auf Vordermann.
Die Börse ist froh und der Herr Pastor
Die Feuerwehr rückt wieder ein, und dann
singt der vereinigte Männerchor:
Juwi juwi di haha…
Und jetzt mit der Faust wieder reingefaßt
in die Musch und ins schäumende Leben.
Das Gute geliebt und das Böse gehaßt.
Vor Schaffenskraft wird sie erbeben,
die Erde, von Flensburg bis Passau hin.
Laßt die Hochamtsglocken erklingen
und horcht, wie von Aachen bis nach Berlin
die Chefetagen laut singen:
Wieder alles in Lot und auf Vordermann…
Nun Schluß mit der miesen Kritikerei,
den entarteten Trauergesängen,
dem schlappen Gesabber, der Zögerei,
die Fesseln und Grenzen zu sprengen.
Wir fangen wieder von vorne an,
wie in den köstlichen Fünfzigerjahren.
Die Zwischeneiszeit vergessen wir dann
im Schmettern der blonden Fanfaren.
Wieder alles in Lot und auf Vordermann…
Es zählt wieder Treue und Herzlichkeit
in diesem unserem Lande;
vorbei mit der frechen Verschlagenheit
der hämischen Gleichmacherbande.
Aus der tiefen Seele des Volkes dringt
ein großes und echtes Vertrauen.
Frischauf und packt an, daß es uns gelingt,
ein einig Reich zu erbauen.
Wieder alles in Lot und auf Vordermann
Die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg gab die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat mit 2.334.000 an. Die Zahl der Kurzarbeiter stieg im gleichen Zeitraum auf 683.400. Demgegenüber gab es 85.200 offene Stellen. Und nun zum Wetter: Die freundlichen und warmen Temperaturen der letzten Tage…
Franz-Josef Degenhardt schrieb dieses Lied auf die Bildung der christlich-liberalen Regierung am 04. Oktober 1982. Es erschien auf der LP Lullaby zwischen den Kriegen 1983.
Karikaturen von Klaus Stuttmann stelle ich ja immer wieder gerne hier vor. Das hat sicher etwas mit alter Anhänglichkeit zu tun.
Die hier geforderte Kreativität lassen die verantwortlichen Politiker wahrscheinlich überwiegend wieder vermissen.
Mein Lebenspartner sagte zu mir, wenn ich etwas gegen den Kommunismus hätte, dann sollte ich mich doch für den Kapitalismus engagieren. Ja, so liberal sind wir schon.
Gerne würde ich seinem Rat folgen, aber bei dem Personal? Eine Staatsratssvorsitzende die als FDJ-Sekretärin für Propaganda weder etwas über den Kapitalismus noch Reden gelernt hat? Ein Wirtschaftsführer, der aus lauter Eitelkeit ausplaudert, im Reichskanzleramt seinen Geburtstag gefeiert zu haben?
Das ist nicht lustig. Gäbe es nicht in diesem Land und auf der ganzen Welt Menschen, die unter diesem System täglich existenziell leiden, dann könnte man aber über sein Personal lachen.
Mit dem Klemmeisen wird der Klemmkuchen hergestellt. Die Mehlspeise brachten die Flamen nach Ostdeutschland, die im 12./13. Jahrhundert nach der Gründung der Mark Brandenburg durch Albrecht den Bären im Jahr 1157 in hoher Zahl den Höhenrücken östlich der Elbe besiedelten. [Wikipedia]