Die auch hier angekündigten antifaschistischen Veranstaltungen in Zossen am vergangenen Wochenende waren offensichtlich ein Erfolg.
Die Maerkische Allgemeine berichtet: Die Demonstration des Aktionsbündnisses „Linker Fläming United“ – bestehend aus Jusos, Solid, Falken, Antifa und weiteren linken Organisationen – wurde auch begleitet von Zossener Bürgern wie zum Beispiel den Mitgliedern der Bürgerinitiative „Zossen zeigt Gesicht“. Die Demonstrationsstrecke führte vorbei am Grundstück des von Neonazis zunächst verwüsteten und später in Brand gesteckten Hauses der Demokratie, dann zur Fischerstraße, wo das neue Haus der Demokratie auf seine Renovierung wartet. Hier bedankte sich BI-Sprecher Jörg Wanke bei den angereisten Demonstranten für ihr Kommen: „Wir wussten, dass es ein guter Tag wird trotz der vorher verbreiteten Schreckensnachrichten“, wonach mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Links- und Rechtsextremisten zu rechnen sei.
Ebenfalls in der MAZ empfiehlt Hartmut F. Reck potentiellen Schwiegermüttern einen genauen Blick, wenn junge Menschen in dieser Aufmachung vor der Tür stehen: Basecap mit Stickern dran, T-Shirt, Jacke, Hosen und Stiefel und alles schwarz.
Linkempfehlung: Bürgerinitiative Zossen zeigt Gesicht
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Auf twitter verpassen die Linkspolitiker weiter ihre Züge, auf Lafontaines Linke werden noch die Doppelspitzen von gestern diskutiert und auf linksaktiv streitet man weiter über die Zahl der notwendigen Stimmen für Mitgliederentscheide von gestern, aber die Genossinnen und Genossen auf facebook diskutieren bereits neue demokratische Strukturen.
Das Neue Deutschland wird morgen berichten, dass jetzt in der Partei auch der Ruf nach einer Doppelspitze für das Amt des Schatzmeisters laut wird.
Die hier geführten Diskussionen sind aber nur die halbe Wahrheit. Längst gibt es die Forderung nach der Besetzung aller Ämter in der Partei DIE LINKE mit vier Personen. Dies ist notwendig, da auch Ost und West jeweils männlich und weiblich quotiert werden müssen. Außerdem bedarf es einer Regelung, wie mit OdUs und WdUs zu verfahren ist. Konsquent weiter gedacht wird man um eine Quotierung bereits bei der Aufnahme neuer Mitglieder nach Ost, West, Frau und Mann nicht herumkommen.
Vorwärts immer, rückwärts nimmer!
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Zum Tode des Kommunisten und Ehrenvorsitzenden des Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) in Nordrhein-Westfalen, erklärt Jan Korte, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN:
Tief betroffen haben wir die Nachricht über den Tod von Jupp Angenfort aufgenommen. Jupp Angenfort war eine Persönlichkeit, die sich über die Parteigrenzen hinweg um die Aufarbeitung der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik sowie um die Auseinandersetzung mit dem Antikommunismus und der politischen Justiz der 50er Jahre bemühten. Auch die Fraktion DIE LINKE im Bundestag stand mit Jupp Angenfort in einem intensiven und produktiven Kontakt, besonders im Vorfeld der von der Linksfraktion 2006 durchgeführten Anhörung zum 60. Jahrestags des KPD-Verbots. Die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels des kalten Krieges in Deutschland und der Kampf gegen alte und neue Nazis sowie für eine gerechte Welt war bis zu seinem Tode am vergangenen Samstag Triebfeder des Handelns von Jupp Angenfort. Mit ihm ist eines der letzten prominenten Opfer des Antikommunismus und des KPD-Verbotes nun gestorben. Wir trauern um den Ehrenvorsitzenden der VVN-BdA in NRW und sprechen seinen Verwandten, Freunden und Weggefährten unser tiefes Mitgefühl aus. Mit Jupp Angenfort verliert die politische Linke in Deutschland eine herausragende Persönlichkeit.
Text-Quelle: DIE LINKE
Bild-Quelle und Kurzbiographie:
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oder was erwachsene Menschen so treiben, wenn Sie Demokratie spielen:
“Allen voran die CDU. Diese gab im Bundesland jahrelang ein erbarmungswürdiges Bild ab, zerfressen von Ränkespielen, von unwürdigen Kabalen, von Neid und Missgunst. Auf niedrigstem Niveau bekämpften sich die Kontrahenten, steckten sich Käse und Pizza in die Postfächer des Landtags. Immer wieder hat der langjährige CDU-Landeschef Jörg Schönbohm mit unbedachten Äußerungen die Brandenburger provoziert und damit sein Unvermögen gezeigt, sich in sie hineinzudenken.”
Der vollständige Beitrag steht hier: NEUES DEUTSCHLAND
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