Klemmeisen

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Ein Blog aus Altes Lager im Fläming



Internetfreier Sonntag

Nein, es geht hier nicht um eine Initiative zur Energieeinsparung, für sinnvolle Freizeitgestaltung oder zur Achtung der Schöpfungsgeschichte.

Vielmehr geht es um bittere Realität. Da ich in der DSL-freien Zone lebe, verbindet sich mein heimischer Computer über das Mobilfunknetz mit dem Internet.
Bis Samstagabend. Der Grund für diese Abnabelung war nicht einfach herauszufinden. Fünf Kundenberater von T-Mobile mussten mich erstmal ausgiebig nach meiner Hard- und Software ausfragen, um mir dann freudig mitzuteilen, dass für Ubuntu kein Support geleistet wird.

Mein verzweifelter Hinweis, dass bis gestern noch alles funktionierte und es daher vielleicht am Netz liegen könnte, wurde abgewehrt. Das kennt man ja schliesslich von Microsoft: Von einem Tag auf den anderen funktioniert nichts wie gewohnt.

Die sechste Kundenberaterin fragte dann auf mein Drängen mal genauer bei den Technikern nach und erfuhr, dass im Bereich Altes Lager technische Probleme mit dem Netz bestehen. Aha. Soso. Und tatsächlich konnte ich auf meinem zum telefonieren eingestzten Handy erkennen, dass offensichtlich auch der “Home”-Bereich, in dem man günstiger telefoniert, ausgefallen war.

Voraussichtlicher Zeitpunkt für die Behebung des Problems? Unbekannt.

Erneuter Anruf bei der Hotline um 19:00 Uhr herum: Guten Abend, können Sie mir sagen, wann die Störung meines web’n'walk@home… -Morgen früh um 8. -Das kam schnell. Kennen Sie mich schon oder sind alle Anschlüsse betroffen. -Tja, da liegt alles still. -Vielen Dank.

Schlagartig war das durch die Abnabelung von der Welt hervorgerufene Gefühl der Einsamkeit verflogen.

Fortsetzung:

Der internetfreie Sonntag weitet sich zu einer internetfreien Woche aus. Offensichtlich ist mein @home-Bereich bei t-mobile abhanden gekommen.

Fünf Tage und einige Hotlineanrufe später:

Nachmittags ein Anruf eines T-Mobile-Servicetechnikers: Die Techniker vor Ort haben den Fehler gefunden und Ihr Anschluß sollte jetzt wieder funktionieren. Zu Hause angekommen: Internetzugang funktioniert nicht.

Anruf bei der Hotline: Die üblichen Fragen nach Hardware, Software und dreimal die Kundenkontonummer. Ich verbinde Sie mit einem Techniker. Warteschleife. Statt eines Technikers meldet sich wieder die Frau von der Hotline: Haben Sie Ihre Simkarte verloren? -Hä? -Haben Sie Ihre Karte als verloren gemeldet? -Nein. -Ihre Karte ist gesperrt. Der Techniker sagt, mit einer gesperrten Karte geht es nicht. -Aha. Ich habe meine Karte nicht sperren lassen. -Ich schau mal nach. Offene Forderungen: Keine. Alle Rechnungen bezahlt. Na, dann entsperre ich die Karte jetzt mal und dann geht es wieder. -Seit wann war denn die Karte gesperrt? - Seit 18.02.09 10 Uhr (gestern) -Vielen Dank. -Ja, bitte, probieren Sie es mal. Jetzt muss es wieder gehen. -Danke.

Die Frau hatte Recht. Es ging wieder.

Fazit:

Fünf Tage unterschiedlichste Aussagen zu den Ursachen des fehlenden Internetzugriffs und dann eine gesperrte Karte. Was ist bei t-mobile los? Ein Virus im System?

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Mit dem Klemmeisen wird der Klemmkuchen hergestellt. Die Mehlspeise brachten die Flamen nach Ostdeutschland, die im 12./13. Jahrhundert nach der Gründung der Mark Brandenburg durch Albrecht den Bären im Jahr 1157 in hoher Zahl den Höhenrücken östlich der Elbe besiedelten. [Wikipedia]

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