Lesetipp: Sachsens schwarzer Block – junge Welt – »Untersuchungskommission 19. Februar« legt Bericht über Grundrechteverstöße beim Einsatz gegen Antifaschisten in Dresden 2011 vor. via Google+
WeiterlesenEin Blog aus Altes Lager im Fläming
zwischen dem Klemmeisen

...das Werkzeug zur Herstellung der Klemmkuchen, einer flämischen Mehlspeise.

...eine Sammlung von BLOGs aus dem Fläming.

...ein nichtkommerzielles Projekt aus der heimischen Küche.
Alle Zeit drängt nach vorn / Das Lebendige und regt sich / Zwischen Liebe und Zorn / Reift der Mensch und er bewegt sich / Auf sich zu immer mehr / Was für den nicht angenehm ist / Der am Hintern zu schwer / Und im Kopfe zu bequem ist.
...zwei Flamen von der Elbe
Klaus und Jens wurden in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts an der Elbe geboren.
Jens lernte in seiner Geburtsstadt bei dem VEB Denkmalpflege Dresden Maurer. Er wirkte bei der Restaurierung des Stallhofes in Dresden mit und legt besonderen Wert auf die Feststellung, dass er mit dem WTC und allen anderen nach 1989 entstandenen Bauten in Dresden nichts zu tun hat. Im Gegensatz zu Klaus Hang zu virtuellen Welten, gestaltet Jens lieber größere und handfestere Welten, die sich befühlen, betreten und verspeisen lassen. Seinem Gestaltungsreichtum und seiner Lust am Erfinden neuer nützlicher und schöner Dinge werden durch keine Skriptsprache engstirnige Grenzen gesetzt. Bisher ist nur belegt, das Jens in der Denkmalpflege in Dresden eine Ausbildung zum Maurer absolviert hat. Wann er seine Tischler-, Koch- und Bäckerlehre eingeschoben hat, bleibt unklar. Offensichtlich haben Nadelarbeit, Werken, Einführung in die sozialistische Produktion und Unterrichtstag in der Produktion einiges bewirkt. Jens 1993 geborener Sohn Tobias lebt in Dresden.
Klaus musste 1970 seine Geburtsstadt Hamburg Richtung Zonenrandgebiet verlassen und später in Schleswig-Holstein mehrere Jahre die Segnungen eines christdemokratischen Schulsystems über sich ergehen lassen. Dabei handelte es sich um eine Art fächerübergreifenden Staatsbürgerkundeunterricht an einer Ganztagsschule ohne Mittagessen. 1982 zog es Klaus in die Frontstadt der westlichen Freiheit. Auf eine Teilnahme an Wehr- oder Wehrersatzdienst musste er verzichten. Dies war nur eine der vielen Entbehrungen, für deren Ausgleich der Mauerfall für Klaus zu spät kam. Klaus arbeitet in der Freizeit gerne im Wald. Hier von „Gartenarbeit“ zu sprechen wäre Hochstapelei. Die filigranen Arbeitsanteile sind eher gering. Wenn das Wetter Arbeit im Freien nicht zulässt oder die Freunde, gegenüber denen man ein „Nein“ nicht wagt, es verlangen, dann kümmert sich Klaus um die Gestaltung und Pflege verschiedener virtueller Welten. Dabei kommen dann manchmal ganz nette oder auch informative Projekte heraus. Hin und wieder fotografiert Klaus gern ohne sich Fotograf nennen zu können. Knipser wäre wohl der richtige Ausdruck.
Wir haben es ganz knapp hin bekommen, nun schon im zweiten Jahrhundert zusammen zu leben. Nachdem wir uns 1999 im Hafen in Berlin kennen gelernt haben, haben wir unseren Lebensort 2005 in die Nähe des Flughafens von Altes Lager verlegt und sind dort 2008 in den Hafen der eingetragenen Lebenspartnerschaft eingefahren. Dieses alberne Bild vom Hafen klebt einfach so auf der Hand, dass man es verwenden muss, und der alberne staatlich verordnete Begriff für die Ehe von gleichgeschlechtlichen Partnern geht ja auch immer wieder schön über die Lippen.
Zur Person:Â DISPUT-Fragebogen AUGUST 2011
KLAUS POLLMANN
46 Jahre, Angestellter im öffentlichen Dienst, aktiv im Regionalvorstand der LINKEN in Teltow-Fläming Süd (Brandenburg), als Webtippser für den Regionalverband, unsere Bürgermeisterkandidatin in Jüterbog und andere engagierte Menschen.
Was hat dich in letzter Zeit am meisten überrascht?
Dass mich kaum noch etwas überrascht und ich mich trotzdem ärgern oder freuen kann.
Was ist für dich links?
Eine ziemlich unscharfe Richtungsangabe, die auch auf seltsame Wege führen kann.
Worin siehst du deine größte Schwäche, worin deine größte Stärke?
Meine Ungeduld ist beides.
Was war dein erster Berufswunsch?
Architekt, aber meine Baustoffkunde beschränkte sich auf Legosteine.
Wie sieht Arbeit aus, die dich zufrieden macht?
Wenn sich aus Ideen Aufgaben entwickeln und Ergebnisse verworfen werden können, ohne unter Zeitdruck zu geraten.
Wenn du Parteivorsitzender wärst …
… würde ich hoffen, dass der Wecker klingelt und der Albtraum vorbei ist.
Was regt dich auf?
Wenn inhaltliche Kritik auf persönliche Sturheit trifft.
Wann und wie hast du unlängst Solidarität gespürt?
Solidarität erlebe ich glücklicherweise seit meiner Kindheit immer wieder. Ohne Solidarität ist Leben nicht möglich. Um Solidarität zu üben, bedarf es keiner großen Anlässe.
Wovon träumst du?
Dass ich Parteivorsitzender bin und den Wecker nicht höre.
Wofür gibst du gerne Geld aus?
Für alles, was gemeinsam mit Freunden und Familie für gute Stimmung sorgt. Nach meiner Erfahrung reicht dazu meist die Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Essen und Trinken.
Möchtest du (manchmal) anders sein, als du bist?
Nein. Das würde nicht funktionieren, und ich möchte von vertrauten Personen weiterhin erkannt werden.
Müssen Helden und Vorbilder sein?
Maulhelden müssen definitiv nicht sein. Georg Elser (Widerstandskämpfer, Hitler-Attentäter – d. Red.) war ein Held, dem leider 13 Minuten zum Erfolg fehlten.
Wann fühlst du dich gut?
Wenn meine Ideen kritisiert werden und nicht Opfer der Ignoranz werden.
Wo möchtest du am liebsten leben?
In dem Ort, für den ich die Internetseite betreue: Altes Lager im Fläming.
Mit wem lachst du besonders gern?
Mit meinem Mann über die Annahme, es gäbe keine Gründe zum Lachen.
Was bringt dich zum Weinen?
Das Scheitern von Menschen, deren Erfolg für viele Menschen wichtig gewesen wäre.
Wovor hast du Angst?
Dass aus den fünf Nazis am Bahnhof zehn werden.
Welche Eigenschaften schätzt du an Menschen besonders?
Auch in dummen Situationen die eigene Klugheit nicht zu leugnen.
Wie lautet dein Lebensmotto?
Kein Lebensmotto, aber eine politische Hoffnung: »Die Dummheit der Kommunisten halte ich für kein Argument gegen den Kommunismus.« (Ronald M. Schernikau)
Mehr Fotos bei Google+.
im Internet, die von uns inhaltlich oder technisch oder auch nur mit einem Speicherplätzchen unterstützt werden.
mit dem Klemmeisen bekommen
und wir antworten zwischen zwei Klemmkuchen
Diese Seiten laufen mit wordpress.
Mein PC läuft mit ubuntu.
Die Internetseiten unter klemmeisen.de, jens-nehrkorn.de, jotwede-berlin.de, klaus-pollmann.de werden betrieben von:
Klaus Pollmann
Anschrift:
Haus am Georg-Elser-Weg
Treuenbrietzener Straße 60
14913Â Altes Lager
Tel.: +49 (0) 3372-44 38 96 9
Email: blog[at]klemmeisen.de
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Klaus Pollmann (Anschrift wie oben)
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